Seit 01.01.2023 dürfen Midi-Jobber mehr verdienen

Zum 1. Januar 2023 ist die Grenze für Midijobs auf 2.000 Euro gestiegen. Bis zu diesem Einkommen zahlen Beschäftigte geringere Beiträge in die Sozialversicherungen. Das bedeutet: Geringverdienern bleibt mehr Netto vom Brutto.

Was sind Midijobs?

Midijobs sind Beschäftigungsverhältnisse, bei denen sich die monatlichen Bruttolöhne zwischen 520,1 Euro und 2.000 Euro bewegen. Zum 1. Oktober 2022 hatte die Bundesregierung die Midijob-Grenze bereits auf 1.600 Euro angehoben. Im Zuge der Entlastungspakete wurde die Grenze noch einmal ausgeweitet.

Midijobs sind sozialversicherungspflichtig. Das heißt: Beschäftigte und Arbeitgeber zahlen Beiträge zur Kranken- und Pflegversicherung und zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Für Midijobberinnen und Midijobber sind die Beiträge im Vergleich zu regulär Beschäftigten jedoch stark reduziert.

Welche Vorteile hat die Höhere Einkommensgrenze?

Die Ausweitung entlastet sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mit geringem Arbeitsentgelt stärker als bisher. Diejenigen, die im Bereich zwischen Mini-Job-Grenze und Midi-Job-Grenze verdienen – sogenannte Beschäftigte im Übergangsbereich –, behalten mehr Netto vom Brutto. Denn sie müssen nicht die vollen Sozialversicherungsbeiträge zahlen.

Der Arbeitnehmerbeitrag liegt am Beginn des Übergangsbereiches künftig bei null – bisher lag er bei circa zehn Prozent – und steigt dann gleitend zur Midijob-Obergrenze auf den regulären Arbeitnehmeranteil. Der volle Arbeitnehmerbeitrag wird erst ab einem Einkommen von 2.000 Euro fällig.

Quelle: Die Minijob-Zentrale

Ansprechpartner

Martin Stadie

Betriebsberater (Beratungsbüro Hennickendorf)

Telefon:033434 439 - 27

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Jördis Kaczmarek

Assistentin Abteilung Gewerbeförderung

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