Betriebsübergabe altersgerecht gestalten

Eine Betriebsübergabe ist mehr als ein formaler Schritt – sie markiert für beide Seiten den Übergang in eine neue Lebensphase. Für die Übernehmerinnen und Übernehmer steht die Weiterentwicklung des Betriebes im Fokus. Sie bringen eigene Ideen und Erfahrungen ein und übernehmen Verantwortung für Mitarbeitende, Kunden und Zukunftsfähigkeit.

Für die Übergeberseite geht es meist um den altersbedingten Rückzug aus dem Berufsleben. Neben rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen rückt dabei die persönliche Lebensplanung in den Vordergrund. Eine frühzeitige Auseinandersetzung damit erleichtert den Übergang deutlich.

Der Ausstieg fällt vielen schwer, insbesondere wenn der Betrieb über Jahrzehnte das Leben geprägt hat. Umso wichtiger ist es, Perspektiven für die Zeit danach zu entwickeln. Familie, Ehrenamt, Hobbys oder eine klar definierte Rolle im Betrieb können dabei beispielsweise Orientierung und Struktur geben.

Auch praktische Fragen sollten rechtzeitig geklärt werden. Große Wohn- und Betriebsimmobilien können im Alter beispielsweise durch hohen Pflege- und Instandhaltungsaufwand zur Belastung werden. Deshalb lohnt es sich, früh über eine passende Wohnlösung und die zukünftige Nutzung des Betriebssitzes nachzudenken. Wird keine familiäre Nachfolge angestrebt, kann die Übergabe an externe Nachfolgerinnen oder Nachfolger eine sinnvolle Lösung sein und gleichzeitig den Standort sichern.

Wer eine Betriebsübergabe plant, sollte frühzeitig starten. Die Nachfolgezentrale Brandenburg bietet Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Nachfolgerinnen und Nachfolgern. Ihre Handwerkskammer begleitet den gesamten Prozess von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung.

Ansprechpartner

Rüdiger Schulz

Rüdiger Schulz

Projektmanager Unternehmensnachfolge

Telefon:0335 5619 - 126

Telefax:0335 5619 - 123

ruediger.schulz@hwk-ff.de

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