Investitionen als Schlüssel für eine zukunftsfähige Betriebsübergabe

Investitionen sind ein entscheidender Hebel, um die Zukunftsfähigkeit eines Handwerksbetriebs zu sichern und eine spätere Übergabe erfolgreich vorzubereiten. Diese zentrale Botschaft stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Nachfolge sichern durch bezuschusste Investitionen in die Zukunft – Übergabefähigkeit gezielt entwickeln“, die am 24. März 2026 in Prenzlau stattfand. Dabei wurde deutlich, dass die Weichen für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge nicht erst im Übergabemoment gestellt werden, sondern Jahre zuvor – durch strategische Entscheidungen im laufenden Betrieb.

Wer frühzeitig in moderne Maschinen, digitale Prozesse, klare Organisationsstrukturen und die Qualifizierung seines Teams investiert, schafft optimale Voraussetzungen für eine problemlose Übergabe. Ein gut strukturierter, technisch aktueller Betrieb reduziert den Aufwand für Einarbeitung und Transformation erheblich und erhöht zugleich die Attraktivität für potenzielle Nachfolgerinnen und Nachfolger. Darüber hinaus wirken sich zukunftsorientierte Investitionen unmittelbar auf den Unternehmenswert aus, wie anschaulich aufgezeigt wurde: Ein modern geführter Betrieb vermittelt Sicherheit, Verlässlichkeit und Perspektive – Faktoren, die bei einer geplanten Übergabe eine zentrale Rolle spielen.

Für Unternehmen, die ihre Zukunftsfähigkeit stärken möchten, stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung, die Investitionen und Qualifizierungsmaßnahmen gezielt unterstützen. Dazu zählen unter anderem Förderungen für strukturverbessernde Investitionen, Programme zur Weiterentwicklung von Mitarbeitenden sowie Zuschüsse für Gründerinnen, Gründer und Meister, die einen Betrieb übernehmen oder sich daran beteiligen möchten. Welche Förderinstrumente sinnvoll sind, hängt jedoch immer von der individuellen Ausgangslage ab – deshalb empfiehlt sich eine persönliche Beratung, um passgenaue Unterstützung zu identifizieren und bestmöglich zu nutzen.

Ein hilfreiches Instrument für die erste Orientierung ist der Selbstcheck der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg. Er ermöglicht Betrieben eine realistische Einschätzung, wie gut sie aktuell auf eine Übergabe vorbereitet sind, und zeigt auf, in welchen Bereichen möglicherweise noch Handlungsbedarf besteht. Der Selbstcheck ist bewusst wertfrei gestaltet und ersetzt keine Fachberatung, bietet aber einen transparenten Überblick über den aktuellen Stand. Interessierte Betriebe können den Selbstcheck direkt über die Projektmanagerin für Unternehmensnachfolge Christin Steinicke erhalten.

Für alle, die jetzt konkret in die Nachfolgeplanung einsteigen möchten, bietet ein individuelles Erstgespräch die beste Möglichkeit, die eigene Betriebssituation zu analysieren und geeignete Schritte für eine gezielte Weiterentwicklung abzuleiten. Ob Modernisierung, Prozessoptimierung, Mitarbeiterqualifizierung oder die Vorbereitung potenzieller Nachfolgerinnen und Nachfolger – ein strukturiertes Vorgehen erleichtert nicht nur die spätere Übergabe, sondern stärkt auch unmittelbar die Wettbewerbsfähigkeit im Alltag.

Interessierte Betriebe können dafür gern Kontakt zu den Projektmanagern aufnehmen und einen Termin vereinbaren.

 

Ansprechpartner

Christin Steinicke

Christin Steinicke

Projektmanagerin Unternehmensnachfolge

Telefon:0335 5619 - 209

Telefax:0335 5619 - 123

christin.steinicke@hwk-ff.de

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