Reform der Sicherheitsbeauftragten
Das Gesetz zur Reform der Sicherheitsbeauftragten wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt am 29. Mai 2026 in Kraft.
Das Gesetz zur Reform der Sicherheitsbeauftragten wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt am 29. Mai 2026 in Kraft.
Wer seinen Betrieb übergibt, denkt meist zuerst an Zahlen: Was ist das Unternehmen wert? Und welcher Kaufpreis lässt sich erzielen? Der Erlös aus der Übergabe ist für viele Handwerksunternehmerinnen und -unternehmer ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Trotzdem entscheidet sich eine gute Nachfolgelösung selten nur an der Höhe des Preises.
Eine Betriebsübergabe ist mehr als ein formaler Schritt – sie markiert für beide Seiten den Übergang in eine neue Lebensphase. Für die Übernehmerinnen und Übernehmer steht die Weiterentwicklung des Betriebes im Fokus. Sie bringen eigene Ideen und Erfahrungen ein und übernehmen Verantwortung für Mitarbeitende, Kunden und Zukunftsfähigkeit.
Wie bisher ist auch im Jahre 2026 weiterhin eine ordnungsmäßige Kassenführung insbesondere für bargeldintensive Betriebe von zentraler Bedeutung, da andernfalls bei einer Kassen-Nachschau oder einer Außenprüfung gravierende Steuernachzahlungen drohen. Die Umsetzung der Vielzahl von Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung stellt die Betriebe vor große Herausforderungen. Dies liegt u. a. daran, dass eine Vielzahl von Regelungen (z. B. Kassensicherungsverordnung, Technische Richtlinien, Anwendungserlasse zu § 146, § 146a und § 146b AO) neben dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen beachtet werden müssen und diese einer stetigen Änderung unterliegen.
Investitionen sind ein entscheidender Hebel, um die Zukunftsfähigkeit eines Handwerksbetriebs zu sichern und eine spätere Übergabe erfolgreich vorzubereiten. Diese zentrale Botschaft stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Nachfolge sichern durch bezuschusste Investitionen in die Zukunft – Übergabefähigkeit gezielt entwickeln“, die am 24. März 2026 in Prenzlau stattfand. Dabei wurde deutlich, dass die Weichen für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge nicht erst im Übergabemoment gestellt werden, sondern Jahre zuvor – durch strategische Entscheidungen im laufenden Betrieb.